Kavernenspeicher Jemgum: Soletransportleitung wieder im Betrieb.

Jemgum. Die Soletransportleitung des Erdgasspeichers Jemgum ist wieder im Betrieb. Nachdem das zuständige niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) im August die Betriebserlaubnis erteilt hat, ist der Transport der Sole durch die Leitung angelaufen. Die rund 43 Kilometer lange Leitung, die Sole aus den Speicherkavernen in Jemgum in die Nordsee transportiert, wurde in den vergangenen Monaten umfangreich repariert.

„Wir freuen uns, die weitere Errichtung des Speichers nun wieder planmäßig vorantreiben zu können“, erklärt astora-Geschäftsführer Andreas Renner. Die Leckage an der Soletransportleitung wurde im September 2013 festgestellt, worauf der Soletransport sofort eingestellt wurde. Während der Stilllegung der Pipeline transportierte astora die aus dem Kavernenspeicher Jemgum ausgeförderte Sole mit zwei Tankschiffen der höchsten Sicherheitsklasse vom Speichergelände nach Rysum.

„Die schadhafte Stelle, ein Riss von 13 Millimetern, konnte zwar sehr schnell lokalisiert und abgedichtet werden“, erläutert astora-Projektleiter Arkadius Binia. „Aber um weitere Schäden wirklich ausschließen zu können, wurde in den vergangenen Monaten die gesamte Soletransportleitung genauestens untersucht.“ Die Inspektion mittels Ultraschall hatte ergeben, dass es nur die eine gemeldete schadhafte Stelle an der rund 43 Kilometer langen Leitung gab.

Die astora GmbH & Co. KG mit Sitz in Kassel zählt zu den größten Erdgasspeicherbetreibern in Europa. Im norddeutschen Rehden verfügt das Unternehmen über den größten Erdgasspeicher Westeuropas – mit einem Volumen von über vier Milliarden Kubikmetern Arbeitsgas. Zudem hält die Speichergesellschaft Kapazitäten am zweitgrößten Speicher Mitteleuropas in Haidach, Österreich.  Einer sicheren Versorgung Europas mit Erdgas dient zudem der Erdgasspeicher Jemgum an der deutsch-niederländischen Grenze.

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